Die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. hat eine Petition im Deutschen Bundestag initiiert, die sich gegen Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen wendet.
Dazu schreibt Ulla Schmidt:
“Gekürzte oder gedeckelte Leistungen bedeuten nicht nur weniger Geld – sondern weniger Selbstständigkeit und weniger Würde. Eingliederungshilfe ist kein Luxus und kein freiwilliger Zuschuss. Sie ist Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt leben und ihre Rechte wahrnehmen können. Mit der Ratifikation der Behindertenrechtskonvention hat Deutschland anerkannt, dass Teilhabe Menschenrecht ist – dies muss der Maßstab bleiben!”
Mit der Petition wird der Bundestag dazu aufgefordert, keine Änderungen am SGB IX vorzunehmen, die zur Einschränkung der selbst bestimmten Lebensführung behinderter Menschen führen. Es soll sichergestellt werden, dass Menschen mit Behinderungen über alle Belange ihres Lebens selbst bestimmen können – wo und mit wem sie leben, wie sie Freizeit, Schule und Arbeit gestalten. Darüber hinaus fordert die Petition, Pflege und Eingliederungshilfe als gleichwertig anzuerkennen und das Recht der Eingliederungshilfe so weiterzuentwickeln, dass Inklusion gestärkt und nicht durch Sparmaßnahmen gefährdet wird.
Hier können Sie die Petition digital unterschreiben: Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung!
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!








